Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete, auch wenn es um die Verlegung von Kunstrasen geht. Wenn Sie die Oberfläche richtig vorbereitet haben, gibt es keine Staunässe und Ihr Rasen bleibt schön eben. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, welcher Kunstrasenbelag der beste ist.
welcher Untergrund für Kunstrasen geeignet ist
Es gibt zwei Arten von Substraten: gebundene Substrate und ungebundene Substrate. Wir werden später noch darauf zurückkommen. Welchen Untergrund Sie auch wählen, er sollte auf jeden Fall flach und eben sein, wasserdurchlässig und druckverteilend. Wenn Sie dies nicht berücksichtigen, werden Sie nicht so lange Freude an Ihrem Kunstrasen haben.
Wie bereitet man den Untergrund für Kunstrasen vor?
Schritt 1: Entfernen des vorhandenen Untergrunds
Um Kunstrasen zu verlegen, müssen Sie natürlich erst einmal Platz schaffen. Entfernen Sie das vorhandene Gras oder andere Bodenbeläge wie z. B. Fliesen. Dann gehen Sie mit einer Harke durch die Fläche und ebnen sie ein.
Schritt 2: Auswahl des Substrats
Wie bereits erwähnt, gibt es zwei Arten. Ein gebundener Unterboden ist auf Zementbasis, wie Stabilisé oder Estrich. Dieses Material eignet sich perfekt als Untergrund für Ihren Kunstrasen. Es ist jedoch wichtig, bei der Verlegung die Wasserdurchlässigkeit zu berücksichtigen. Sonst bilden sich Wasserpfützen, und das ist schade.
In einem ungebundenen Untergrund ist kein Zement vorhanden. Dieser Untergrund besteht oft aus Flusssand, Brechsand, Lava, Dolemit, Schwefel und so weiter. Auch dies sind geeignete Substrate für Kunstrasen, aber im Gegensatz zu einem ungebundenen Substrat besteht hier die Möglichkeit, dass Ihr Kunstrasen nicht an Ort und Stelle bleibt. Der Grund dafür ist, dass Erde nie ganz still liegt und Ihr Kunstrasen sich daher wellen kann. Stört Sie das nicht? Dann ist dies der perfekte Untergrund für Sie.
Vergewissern Sie sich, dass Ihr Untergrund 1,5 bis 2 cm unter dem Niveau liegt, auf dem Sie den Kunstrasen verlegen möchten. Dann ebnen Sie die neue Fläche mit einem Vibrationsstampfer oder einer Walze ein.
Schritt 3: Anbringen eines geotextilen Gewebes
Sobald die neue Fläche eben ist, können Sie mit der Verlegung des geotextilen Gewebes beginnen. So wird sichergestellt, dass der Druck gleichmäßig verteilt wird und kein Unkraut und keine Wurzeln durch den Rasen wachsen können. Nachdem Sie das Gewebe an Ort und Stelle zugeschnitten haben, können Sie es bei Bedarf mit Wasser besprühen, damit es besser am Boden haftet. Anschließend befestigen Sie ihn mit Kunstrasenhaken.
Werden zum Beispiel Ihre Kinder auf dem Kunstrasen spielen? Dann bringen Sie die Haken alle halben Meter an. Sie können auch eine zusätzliche Falldämpfung anbringen. Wird er nicht so intensiv genutzt? Dann reicht jeder Meter aus.
Welche Oberflächen sollten Sie vermeiden?
Oft wird schwarzer Sand als Substrat verwendet, aber das ist eine schlechte Idee. Auf diese Weise ist es unmöglich, Unkraut, Moos und Insekten in Ihrem Kunstrasen zu verhindern. Außerdem bewegt sich die Oberfläche dadurch mehr und man bekommt Schlaglöcher und Unebenheiten. Die Oberfläche wird dann uneben, genau wie der Kunstrasen, der darauf liegt.
Gelber Sand ist auch keine gute Idee. Er lässt sich zwar leicht ausgleichen, aber das Wasser kann nicht so leicht durch ihn hindurchfließen. Dadurch entstehen große Wasser- und Schlammpfützen, was wir nicht wollen.
Sind Sie unsicher oder möchten Sie lieber mit einem Fachmann darüber sprechen, was für Sie am besten ist? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
