Veröffentlicht am

Die versteckten Kosten von Kunstrasen

Das Verlegen eines neuen Kunstrasenfeldes im Garten, auf dem Balkon oder auf der Dachterrasse klingt zunächst recht unkompliziert: Man kauft den Kunstrasen, bereitet den Untergrund vor und rollt alles aus. Doch dabei entstehen verschiedene versteckte Kosten, die oft übersehen werden.

Was man meist nicht vergisst

Wie bereits erwähnt, werden die Kosten für den Kunstrasen selbst in der Regel nicht übersehen. Auch ist klar, dass für die Verlegung Kosten entstehen. Diese können jedoch stark variieren – je nachdem, ob Sie selbst verlegen oder dies von Profis erledigen lassen.

Das Selbstverlegen ist dabei nicht immer die günstigste Option.

Versteckte Kosten beim Selberverlegen von Kunstrasen

Wenn Menschen ihren Kunstrasen selbst verlegen, werden oft wichtige Punkte nicht berücksichtigt. Möchten Sie vermeiden, später unerwartet viel draufzuzahlen? Dann ist es sinnvoll, den Kunstrasen von einem Profi verlegen zu lassen. Fachleute wissen genau, was nötig ist, und können Ihnen einen Gesamtpreis ohne versteckte Kosten anbieten.

Hier ein Überblick über häufig vergessene Posten:

Zusatzmaterial für die Installation

Dazu gehören Geotextil (Stabilisierungsflies), Befestigungshaken, Klebeband, Kleber und Dichtmasse. Diese sind entscheidend für ein schönes Ergebnis, das jahrelang hält.

Einstreusand / Füllsand

Oft wird dieser zunächst nicht einkalkuliert. Spezieller Quarzsand hat mehrere Funktionen: Er sorgt dafür, dass die Kunstrasenfasern besser aufrecht stehen, verleiht Stabilität, Dämpfung und unterstützt die Drainage.

Bodenvorbereitung und Untergrund

Häufig müssen Rasen, Erde oder Pflastersteine entfernt oder der Boden geebnet werden. Manchmal ist zusätzliches Sandmaterial erforderlich, um Höhenunterschiede auszugleichen. Auch Drainagearbeiten können notwendig sein.

Transportkosten

Die Lieferung von Kunstrasenrollen, Sand, Kleber usw. kann zusätzliche Kosten verursachen, insbesondere bei größeren Mengen oder abgelegenen Standorten.

Arbeits- / Verlegekosten

Wenn Profis verlegen, entstehen Arbeitskosten inklusive Vorbereitung, Verlegung, Nachbearbeitung und Reinigung. Der Preis hängt von der Flächengröße und der Komplexität (Form, Gefälle, viele Ecken) ab.

Pflege und Ersatz

Mit den Jahren können Kunstrasenfasern verschleißen, Nähte sich lösen, Farben durch UV-Licht verblassen oder Einstreusand nachgefüllt werden müssen.

Checkliste für das Selberverlegen von Kunstrasen

Möchten Sie beim Verlegen oder bei der Kostenplanung nichts vergessen? Nutzen Sie unsere Checkliste für die Eigenverlegung von Kunstrasen:

Ist der aktuelle Untergrund eben und stabil?

Falls nicht, sind zusätzliche Erdarbeiten oder Auffüllungen nötig (z. B. Sand einbringen oder entfernen).

Muss bestehender Rasen, Pflanzen oder Pflasterung entfernt werden?

Wenn eine andere Bodenabdeckung vorhanden ist, muss diese möglicherweise abgetragen und entsorgt werden – das verursacht zusätzliche Arbeit und Transportkosten.

Wird Fallschutz oder Geotextil benötigt?

Geotextil ist fast immer erforderlich, außer auf Betonuntergrund. In solchen Fällen ist eine Fallschutzschicht empfehlenswert. Ohne diese wirkt der Kunstrasen oft hart und unkomfortabel.

Hat die Fläche viele Ecken, Kurven oder unregelmäßige Ränder?

Ein rechteckiges oder quadratisches Feld ist deutlich einfacher zu verlegen als ein komplizierter Garten mit vielen Formen. Planen Sie dafür also mehr Zeit ein.

Die Lösung gegen versteckte Kosten

Möchten Sie sicherstellen, dass Sie nichts übersehen und gleichzeitig das bestmögliche Ergebnis erhalten? Dann kontaktieren Sie uns – wir besprechen gerne alle Möglichkeiten mit Ihnen.

Wir beraten Sie bei der richtigen Untergrundvorbereitung, der passenden Materialwahl und allen optionalen Extras. Selbstverständlich können wir den Kunstrasen für Sie verlegen, damit Sie garantiert das beste Ergebnis erzielen.

Kontaktieren Sie uns über die Kontaktseite oder nutzen Sie unsere Checkliste für das Selberverlegen von Kunstrasen.